Schlafstörungen

Einschlafprobleme und Durchschlafstörung

Was ausreichend Schlaf uns alles Gutes tut, darüber sammeln Wissenschaftler immer wieder neue Erkenntnisse. Im Schlaf lernen – denn unser Gehirn schafft nachts nicht nur Ordnung, sondern verarbeitet frisch Aufgenommenes intensiver. Im Schlaf abnehmen – wer nicht zu wenig und nicht zu viel schläft, speckt leichter ab. Im Schlaf jung und schön bleiben – das wussten schon unsere Großmütter. Zu geistiger und körperlicher Fitness kommen als Pluspunkte des guten Schlafes ein gestärktes Immunsystem, seelische Ausgeglichenheit, bessere Organ- und Stoffwechselfunktionen. Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Schlafstörungen (Dyssomnie) führen können. Doch zunächst müssen wir zwei der typischen, nichtorganischen Schlafstörungen (Insomnie) unterschieden, an denen ca. 30% der Bevölkerung leiden: Einmal die Schlafstörung, die sich durch Einschlafprobleme bemerkbar macht und die s.g. Durchschlafstörung. Beide Schlafstörungen zeichnen sich durch eine schlechte Schlafqualität aus.

Leiden Sie an Schlafstörungen, fangen Sie am Abend zum Grübeln an oder endet Ihr Schlaf viel zu früh, kann dies ein Symptom einer aufkommenden oder bestehenden depressiven Episode sein – muss es aber nicht.

 

Schlafstörungen und Hypnose

Um Schlafstörungen zu beheben, gibt es eine ganze Reihe von Hausmitteln und Möglichkeiten. So kann das Überprüfen der Schlafhygiene zum Erfolg führen, Tees mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten.

Natürlich können auch Selbst-Hypnose oder das Hören von Hypnose-CDs helfen. Diese können z.B. beim Einschlafen gehört werden und versetzen die Betroffene in einen wunderbar entspannten Zustand der Entspannung.

Ein entspannter Körper kann keinen Stress beherbergen. Ist man von Haus aus entspannter, reagiert man auf die Probleme des Alltages gelassener. Stress und Angst, Anspannung und Stresserkrankungen sind eine der häufigsten Volkskrankheiten in diesem Jahrhundert.

Erhöhte finanzielle, berufliche oder familiäre Belastungen, hohe Anforderungen und ein beschleunigtes Tempo sind nur einige Ursachen  des psychosomatischen Erscheinungsbildes.

 

Anspannung entsteht aber auch, wenn wir ängstlich oder ärgerlich sind, uns bedroht, gehetzt und gestresst fühlen.

Negative Gedanken, Zukunftsängste und Grübeln unterstützen eine negative Grundeinstellung, deren Resultat nicht selten die Diagnose Depression ist.

Dieses hat zur Folge, dass der Körper sich Ventile sucht um Stress abzubauen.

In der Therapie versuchen wir gemeinsam die Stressauslöser und Reaktionsmuster zu benennen und zu beheben. Ein ganzheitliches körperliches wie auch seelisches Konzept ist dafür notwendig. 

Gönnen wir unserem Körper keine Ruhepausen, indem wir ständig Vollgas geben, dann ist  unser Erregungsniveau chronisch hoch und es führt zu Muskelverspannung und körperlichen Beschwerden wie z.B. Bluthochdruck, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen oder Tinnitus.

 

Und natürlich können eine psychische und körperliche Dauerbelastung und die damit verbundene Anspannung auch zu Schlafstörungen führen.

Abhilfe können hier verschiedene Entspannungsmethoden schaffen.