Entspannungsmethoden

Wenn wir körperlich und/oder geistig aktiv sind, dann spannen sich unsere Muskeln an. Nach der Aktivität sollen diese im Idealfall wieder in einen Zustand der Entspannung zurückkehren.

Gönnen wir unserem Körper keine Ruhepausen, indem wir ständig Vollgas geben, dann ist unser Erregungsniveau chronisch hoch und es kommt zu Muskelverspannungen und körperlichen Beschwerden wie etwa Bluthochdruck, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen oder Tinnitus.

Und natürlich können eine psychische und körperliche Dauerbelastung und die damit verbundene Anspannung auch zu Schlafstörungen führen.

Anspannung entsteht aber auch, wenn wir ärgerlich oder ängstlich sind oder uns bedroht, gehetzt und gestresst fühlen.

Auch Probleme und Sorgen versetzen uns in Anspannung. Dauern diese über Wochen oder Monate an, dann befinden wir uns in einem chronischen Zustand der Anspannung.

Abhilfe können hier verschiedene Entspannungsmethoden schaffen, wie z.B. nachfolgende.

 

Autogenes Training

Das Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung und der Autosuggestion. Dabei wird das Ziel verfolgt sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. 

Das Autogene Training wurde von dem Psychiater Heinrich Schultz vor über 70 Jahren entwickelt. Die Unterstufe des Autogenen Trainings besteht in der Regel aus sechs Übungseinheiten. Diese führen zu einer Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, einer Beruhigung des Pulses und der Atmung, einem Wärmegefühl im Sonnengeflecht (Solar Plexus) und einer Kühle der Stirn.
Das Autogene Training zielt unter anderem darauf ab die Körpermuskulatur zu entspannen

und Schmerzen zu lindern oder abzustellen. Ängste können abgebaut werden und Leistungen gestärkt werden.

         

Progressive Muskelrelaxation

  nach Jacobson (PMR / PME)

Relaxation=Entspannung
Progressiv = wird Schritt für Schritt aufgebaut

PMR ist ein Entspannungs- und Konzentrationsverfahren und wurde 1929 vom Amerikaner Edmund Jacobson entwickelt.